Vom 1. bis 5. Juni 2026 war Lasermet in Liverpool anlässlich des 7. Europäischen IRPA-Kongresses vertreten. Der IRPA-Kongress (International Radiation Protection Association) ist eine bedeutende internationale und regionale Veranstaltung zum Wissensaustausch unter Fachleuten im Bereich Strahlenschutz.
Als auf Lasersicherheit spezialisiertes Unternehmen war die Teilnahme am IRPA-Kongress für Lasermet eine neue Herausforderung. Wir sehen jedoch ein erhebliches Potenzial für unsere Sicherheitsverriegelungssysteme auch in Anwendungsbereichen außerhalb der Lasersicherheit, weshalb es uns wichtig war, auf dem IRPA-Kongress Kontakte zu Strahlenschutzexperten zu knüpfen.
Sprechen wir über Lasersicherheit
Obwohl der IRPA-Kongress einen breiteren Schwerpunkt auf Strahlenschutz legt, war auch das Thema Lasersicherheit im Programm vertreten. In mehreren Vorträgen ging es direkt um laserbedingte Risiken und Sicherheitsaspekte.
Auffrischungskurs zur Lasersicherheit
Eine der Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf Lasern auf dem Kongress war der Auffrischungskurs zur Lasersicherheit, der von Dr. Michael Higlett gehalten wurde.
Für Lasermet war es besonders wichtig, dass diese Themen im Rahmen des umfassenderen Strahlenschutzprogramms behandelt wurden, da viele der behandelten Grundsätze – Risikobewertung, technische Kontrollmaßnahmen, Zugangskontrolle und Sicherheitsmanagement – eng mit unserer Arbeit im Bereich der Lasersicherheit zusammenhängen.

Vorschriften zur Lasersicherheit an britischen Universitäten
Ein weiterer besonders relevanter Vortrag war „Regulierung der Lasersicherheit an britischen Universitäten“ von Karen Fuller von der britischen Arbeitsschutzbehörde (HSE).
Der Vortrag beleuchtete das Thema Lasersicherheit aus regulatorischer Sicht, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf lag, wie Laserrisiken an britischen Universitäten gehandhabt werden. Dies war besonders interessant angesichts der vielfältigen Laseranwendungen im akademischen und Forschungsbereich, wo immer leistungsstärkere und ausgefeiltere Lasersysteme in zahlreichen Laboren und Fachbereichen zum Einsatz kommen können.

Die Gefahren beim Schweißen und Reinigen mit Handlasern verstehen
Angela Yeadon von Aurora Health Physics hielt einen Vortrag zum Thema „Von der Präzision zum Risiko: Die Gefahren des Laserschweißens und der Laserreinigung mit Handgeräten verstehen“.
Im Mittelpunkt des Vortrags standen der zunehmende Einsatz von handgeführten Lasersystemen zum Schweißen und Reinigen sowie die Sicherheitsherausforderungen, die mit diesen immer leistungsstärkeren und tragbaren Technologien einhergehen. Der Vortrag hob hervor, wie wichtig es ist, sowohl die direkte als auch die reflektierte Laserstrahlung zu verstehen, ebenso wie die weiterreichenden Gefahren, die bei Laserschweiß- und Reinigungsarbeiten entstehen können.

Was wir zur Messe mitgebracht haben

ICS-9-Verriegelungssteuerungssystem
Der ICS-9 Interlock®-Controller von Lasermet kann Lasersicherungen, magnetische Türverriegelungen, LED-Warnanzeigen, Laserstrahlverschlüsse und praktisch alle Produkte aus dem Lasermet-Katalog für Lasersicherheitsvorrichtungen steuern. Der ICS-9 verfügt über eine durchgängige Zweikanalarchitektur und eine Fehlererkennung, wodurch er die neuesten Sicherheitsstandards weitaus besser erfüllt als Ein-Kanal-Systeme.


Control and Laser Monitoring (CaLM)Steuerung und Laserüberwachung (CaLM)
Das CaLM-System ermöglicht die Überwachung und Steuerung eines gesamten, miteinander vernetzten Labors über einen großen Bildschirm. Dies bietet den Anwendern Komfort und Sicherheit bei der Arbeit in lasergesteuerten Bereichen.
Das CaLM kann:
- Status aller Verriegelungsschalter
- Status aller Not-Aus-Schalter, Abschirmklappen und DBS
- Status des ICS-9-Verriegelungscontrollers
- Status der aktiven Schutzvorrichtung „Laser Jailer“
- Wellenlängen der zugänglichen Laser
- Fehlererkennung am Touchscreen
ICS Touch II – Verriegelungssystem für Operationssäle
Der ICS‑TOUCH II ist Lasermets Weiterentwicklung der Standard-Touchscreen-Sicherheitssteuerung der nächsten Generation, die speziell auf Lasersysteme für medizinische Anwendungen zugeschnitten ist.
Merkmale:
- Benutzerfreundliche Touchscreen-Technologie
- Verriegelte Türen, Rollgitter und Not-Aus-Schalter
- Bündiger Einbau in Wand oder Tür
- Umfassende Zweikanal-Sicherheit gemäß ISO 13849-1, Leistungsstufe „e“
- Sicheres Zugangstastenfeld
Laserschweißhelm
Der Laserschweißhelm von Lasermet wurde entwickelt, um Schweißer vor Streulaserstrahlung zu schützen.
Unser Helm kann Teil eines Verriegelungssystems sein, bei dem der Helm ordnungsgemäß getragen und das Visier geschlossen sein muss, bevor der Laser aktiviert werden kann.
Wird ein unsicherer Zustand festgestellt, beispielsweise ein hochgeklapptes Visier, kann der Laserschweißer nicht aktiviert werden.

Mehr als nur Lasersicherheit
Die Teilnahme am 7. Europäischen IRPA-Kongress bot Lasermet die Gelegenheit, sich mit dem Thema Sicherheit über den Bereich der Laser hinaus auseinanderzusetzen und mit Fachleuten aus dem gesamten Strahlenschutzbereich in Kontakt zu treten.
Auch wenn die Lasersicherheit nach wie vor im Mittelpunkt unserer Tätigkeit steht, gelten viele der Grundsätze für einen wirksamen Schutz für verschiedene Gefahrenarten gleichermaßen: das Risiko zu verstehen, den Zugang zu kontrollieren, geeignete technische Schutzmaßnahmen anzuwenden, klare Warnsysteme bereitzustellen und sicherere Arbeitsumgebungen zu schaffen.
Unser Aufenthalt in Liverpool war daher mehr als nur eine Gelegenheit, unsere Produkte zu präsentieren. Es war eine Gelegenheit, Neues zu lernen, Ideen auszutauschen und darüber nachzudenken, wo das Sicherheits-Know-how von Lasermet auch über den Bereich der Lasertechnik hinaus einen Unterschied machen kann.





