Laserreinigung: Ein leistungsstarkes Werkzeug, bei dem die Sicherheit im Vordergrund steht
Die Laserreinigung ist ein innovatives, umweltfreundliches und berührungsloses Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen, Rost oder Beschichtungen von Oberflächen. Dabei werden hochenergetische, fokussierte Laserstrahlen eingesetzt, um die Objekte zu reinigen, ohne das Grundmaterial zu beschädigen. Durch präzise Steuerung der Laserenergie werden unerwünschte Schichten verdampft oder abgetragen.
Diese Technologie findet aufgrund ihrer Präzision, Effizienz und des geringeren Abfallaufkommens im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsmethoden Anwendung in Branchen wie der Fertigungsindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie. Traditionelle Verfahren wie die chemische und abrasive Reinigung können umweltschädlich sein und empfindliche Oberflächen beschädigen.
Aus diesen und weiteren Gründen hat die Laserreinigung in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Sie bietet eine sicherere, berührungslose Alternative mit minimalem Abfallaufkommen und ist daher besonders attraktiv. Ihre Fähigkeit, Oberflächen ohne Chemikalien oder Wasser zu reinigen, hat ebenfalls zu ihrer schnellen Verbreitung beigetragen, insbesondere angesichts immer strengerer Umweltauflagen.
Obwohl die Laserreinigung die Umweltauflagen erfüllt, muss sie sich nun den Sicherheitsbestimmungen stellen. Wie bei jedem leistungsstarken Werkzeug ist Sicherheit von entscheidender Bedeutung. Die mit Laserarbeiten verbundenen Risiken – wie hochenergetische Strahlen, Reflexionen und der Kontakt mit Gefahrstoffen – unterstreichen die Wichtigkeit strenger Sicherheitsprotokolle und -vorschriften zur Unfallverhütung.
Die Gefahren von Lasern verstehen
Bei der Laserreinigung werden hochenergetische Laserstrahlen, häufig im Infrarotbereich, eingesetzt, um Oberflächenverunreinigungen zu verdampfen. Dieses Verfahren birgt verschiedene potenzielle Risiken wie Augenschäden, Hautverbrennungen und andere Materialgefahren.
Direkte oder reflektierte Laserstrahlen können schwere Augenverletzungen verursachen, darunter Netzhautverbrennungen oder sogar teilweisen oder vollständigen Sehverlust. Hochleistungslaserstrahlung kann Hautgewebe schädigen, wenn Anwender direkten oder reflektierten Strahlen ausgesetzt sind. Abgetragenes Material aus dem Laserreinigungsprozess kann gefährlich sein und während des Betriebs giftige Dämpfe oder Partikel freisetzen.
Neben den physischen Risiken kann eine unsachgemäße Handhabung von Lasern auch Geräte beschädigen oder unbeabsichtigte Umweltschäden verursachen.

Die Bedeutung der Lasersicherheit
Angesichts der Risiken ist Lasersicherheit am Arbeitsplatz unerlässlich. Verschiedene Organisationen und Aufsichtsbehörden, wie die Arbeitsschutzbehörde (OSHA) und die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC), geben Richtlinien zur Lasersicherheit heraus. Eine der anerkanntesten Normen ist die EN 60825 mit dem offiziellen Titel „Sicherheit von Laserprodukten“.
Die Norm EN 60825 regelt die Sicherheitsanforderungen für Lasergeräte, die Klassifizierung von Lasern nach ihrem Gefahrenpotenzial und Richtlinien für deren sichere Anwendung in verschiedenen Umgebungen. Sie wird in ganz Europa weit verbreitet angewendet, um die Sicherheit von Arbeitnehmern und der Öffentlichkeit beim Betrieb von Lasern zu gewährleisten, ähnlich wie die Norm ANSI Z136 in den Vereinigten Staaten.
Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören:
Lasersicherheitsschulung
Alle Personen, die Laserreinigungsanlagen bedienen oder in deren Nähe arbeiten, sollten zusätzlich zur Schulung in der Bedienung von Lasermaschinen eine umfassende Schulung über den sicheren Umgang mit Lasern absolvieren.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Das Personal muss zum Schutz der Augen vor direkten oder reflektierten Laserstrahlen eine Laserschutzbrille oder -brille tragen sowie Schutzkleidung, um Verbrennungen zu vermeiden.
Kontrollierte Arbeitsbereiche
Die Laserreinigung sollte in dafür vorgesehenen Bereichen mit entsprechender Beschilderung und Schutzvorrichtungen durchgeführt werden, um eine versehentliche Exposition gegenüber Laserstrahlen zu verhindern. Bei komplexeren Anordnungen können integrierte Verriegelungssysteme die Sicherheit erhöhen, wenn persönliche Schutzausrüstung und Laserschutzvorrichtungen allein nicht ausreichen.
Richtige Belüftung
Bei der Entfernung gefährlicher Stoffe wie Farbe oder Rost sollten Belüftungssysteme vorhanden sein, um Dämpfe und Partikel aufzufangen und die Arbeiter vor dem Einatmen giftiger Substanzen zu schützen.
Laserunfallstatistik: Ein Weckruf
Unfälle mit Lasern sind keine Seltenheit, insbesondere wenn Sicherheitsvorschriften missachtet werden.
Während spezifische Statistiken zu Laserunfällen in Großbritannien in öffentlichen Quellen schwerer zu finden sind, unterhielt Rockwell Laser Industries früher eine Laserunfalldatenbank, die Vorfälle aus aller Welt umfasste. Die Datenbank ist zwar nicht mehr aktiv, deutet aber darauf hin, dass Unfälle mit Fehlausrichtung oder dem Nichttragen geeigneter Schutzausrüstung, wie z. B. einer Schutzbrille, häufige Verletzungsursachen sind.
Nach Angaben des Laser Institute of America ereignen sich in den USA jährlich Tausende von laserbedingten Verletzungen, wobei fast 60 % die Augen betreffen.
Viele dieser Unfälle können und werden durch angemessene Sicherheitsschulungen und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften verhindert werden.

Einhaltung von Sicherheitsstandards
Die strikte Einhaltung von Lasersicherheitsstandards, wie beispielsweise den OSHA-Richtlinien zur Lasersicherheit und der Norm EN 60825, ist entscheidend für die Reduzierung von Unfällen.
Vorschriften verpflichten Arbeitgeber häufig zur Implementierung technischer Schutzmaßnahmen wie Laserschutzgehäuse und Verriegelungssysteme, um Arbeiter und Umwelt vor Streustrahlung von Lasern zu schützen. Reichen technische Schutzmaßnahmen nicht aus, können organisatorische Maßnahmen wie Betriebsabläufe und Notfallprotokolle eingeführt werden.
Darüber hinaus sollten regelmäßige Risikobewertungen und Inspektionen von Laseranlagen von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden. In den meisten Ländern ist ein Laserschutzbeauftragter (LSB) vorgeschrieben, der für die sichere Verwendung von Lasern am Arbeitsplatz verantwortlich ist. Zu seinen Hauptaufgaben gehört es, sicherzustellen, dass alle Lasersysteme gemäß den geltenden Sicherheitsstandards und -vorschriften betrieben werden, um Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.
Arbeitgeber, die diese Vorschriften nicht einhalten, riskieren nicht nur Verletzungen ihrer Arbeitnehmer, sondern müssen auch mit Strafen, Bußgeldern und rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Die Lasermet-Antwort
Bereits im Jahr 2011 wurden die zertifizierten Laserschutzvorhänge von Lasermet vom Akropolismuseum in Athen eingesetzt, um Laserrestaurierungsarbeiten an antiken Skulpturen zu ermöglichen.
Die Laserschutzvorhänge (oder modularen Vorhangmodule) von Lasermet lassen sich schnell aufbauen und transportieren, um einen Laserarbeitsbereich im Innen- oder Außenbereich einzurichten. Dies ist besonders nützlich, wenn die zu reinigenden Objekte zu groß, zu schwer oder zu wertvoll sind, um bewegt zu werden.
Die von Lasermet selbst entwickelten Laserblockiervorhänge sind in verschiedenen Materialoptionen erhältlich und können an nahezu jede Größe angepasst werden.
Sicherheit geht vor bei der Laserreinigung
Die Laserreinigung revolutioniert viele Branchen und bietet eine sauberere und präzisere Methode zur Entfernung von Oberflächenverunreinigungen. Die Leistungsfähigkeit der Lasertechnologie erfordert jedoch gleichermaßen Respekt und Vorsicht. Durch die Umsetzung umfassender Sicherheitsmaßnahmen und die Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften können Unternehmen die Vorteile der Laserreinigung nutzen und gleichzeitig ihre Mitarbeiter vor Gefahren schützen.
Die Statistiken sprechen für sich: Werden Sicherheitsvorkehrungen missachtet, passieren Unfälle. Doch mit der richtigen Schulung, der passenden Ausrüstung und der Einhaltung von Sicherheitsstandards kann die Laserreinigung eine sichere und hocheffektive Lösung für moderne Industrien sein.
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Lasermet bietet ein umfassendes Sortiment an Laserschutzkabinen und Laserverriegelungssystemen, die sich zu einer schlüsselfertigen Komplettlösung vernetzen lassen. Wir bieten außerdem Schulungen, Audits und Beratungsleistungen zu allen Aspekten der Lasersicherheit. Lasermet übernimmt die komplette Unterstützung, Planung und Installation.




